Sonntag, 19. August 2012

Mein Lieblingskuchen: Zucchini-Kuchen !

Zucchini im Kuchen? Klingt komisch? Schmeckt aber umwerfend lecker! 




Zutaten für ein Blech: 
3 EL Sojamehl
8 EL Sojamilch 
400 gr. Zucker (250 reichen aber auch überall hin *g*) 
150 ml neutrales Öl
300 gr. Mehl
1 P. Backpulver
150 gr. gemahlene Nüsse oder Mandeln
300 gr. geschälte, geraspelte Zucchini
1 TL Zimt 
200 gr. Blockschokolade (für die Glasur) 

Sojamehl, -milch und Zucker gut verrühren. Öl, Mehl und Backpulver unterühren und dann Zucchini, Nüsse und den Zimt dazugeben. Zu einem glatten, geschmeidigen Teig verrühren. Sollte es eher zäh sein, dann noch 1 - 2 EL Sojamilch dazugeben. 

Teig auf ein Bleich streichen und bei 180° (vorgeheizt) ca. 25 - 30 Minuten backen. 

Sobald der Kuchen abgekühlt ist, die Schokolade im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. 

Schnell, einfach und sooooooooo wahnsinnig lecker!!!! 
 

Mittwoch, 15. August 2012

Alles Liebe dieser Welt - für immer





Denn er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
dass sie dich auf den Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
(Psalm 91, 11-12)






Montag, 13. August 2012

bunte Knabberei

Ich habe Urlaub und schon am ersten Tag einen völlig seltsamen Tagesrhythmus... So muss nun ein (fast) Mitternachtssnack her: 

Lecker und gesund sollte es natürlich sein ... 
Man nehme Gemüse nach Lust und Laune und schnippel es in Stifte, so dass man es schön eindippen kann 
Und als Dip dazu: 

1 Avocado 
1 Tomate
1 Zwiebel
ein paar Spritzer Zitronensaft
2 EL Sojacuisine 
Salz, Pfeffer 

Die Avocado mit einem Messer halbieren, "drehen" und mit einem Löffel erst die Hälfte "auslöffeln" die ohne den Kern ist. Kern aus der zweiten Hälfte entfernen und auch hier die Frucht mit dem Löffel aus der Schale löffeln. Die Avocado mit einer Gabel zu Brei zermatschen. Zwiebel und Tomate in sehr feine Würfelchen schneiden und dazumischen. Mit Salz, Pfeffer, Sahne und Zitronensaft abschmecken und dann zusammen mit den Gemüsesticks genieße

Bunte Gemüsesuppe

Vor einiger Zeit hat die CSD (Crazy Sexy Diet) von Kris Carr die Runde in diversen (veganen) Blogs gemacht. Bei mir ist es nicht die CSD, aber ich lege nun auch zwei Entgiftungswochen ein und bin mit einer kunterbunten Gemüsesuppe gestartet.


Für 6 - 8 Portionen (je nach Hunger)
1 kleiner halber Kopf Weißkohl
2 Karotten
2 Zwiebeln
1 kleiner halber Blumenkohl
1 große gelbe Zucchini 
3 Zehen Knoblauch
Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Petersilie

Das Gemüse klein schnippeln. Zwiebel, Knoblauch und gelbe Rüben in etwas Öl andünsten. Das Kohlgemüse dazugeben und ein paar Minuten mitdünsten lassen. Die Zucchini dazugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen (bei mir warens ca. 1,5 Liter - je nachdem wie viel Suppenwasser man später haben möchte). Mit Salz (sparsam!!) und Pfeffer würzen und köcheln lassen bis der Kohl gar ist. Petersilie dazugeben, kurz durchziehen lassen und begeistert essern :-) 

Um das Ganze zum Abendessen noch etwas aufzupeppen hab ich noch 100 gr. Hirse nach Packungsanweisung zubereitet und in die Suppe gegeben  -  auch lecker und Hirse ist neben Obst und Gemüse auch eins der basischen Lebensmittel - juhu!   


Mittwoch, 8. August 2012

Zwetschgendatschi

Zwetschgendatschi




150 gr. Seidentofu
6 EL Öl 
1 EL Sojamehl
2 EL Sprudelwasser
4 EL Sojamilch
80 gr. Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker
300 gr. Mehl
1 P. Backpulver
Pflaumen (500 gr. - 1 kg) 

Alle Zutaten bis auf die Pflaumen vermischen und einen Teig herstellen, der von der Konsistenz noch ziemlich zäh ist. Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.
Pflaumen entkernen, vierteln und auf dem Teig verteilen. 


Bei 200° ca. 30 Minuten (Ober-/Unterhitze) backen.  

Typisch ist es eher, dass die Zwetschgen viel enger zusammengesetzt werden, ich mags aber wenn zwischendrin noch viel Teig ist ;-) 



gefüllte Paprika mal anders

Gefüllte Paprika - Summer Style 
(für 6 Stück) 

6 große Paprika
400 gr. zerbröselten Tofu
300 gr. Zucchini in kleinen Würfeln
400 gr. Champignons in kleinen Würfeln
2 Zwiebeln in kleinen Würfeln
2 Karotten in kleinen Würfeln
30 gr. Vegourmet Montanero
Pflanzenöl
500 gr. passierte Tomaten
100 ml Sahne
Gewürze

Pflanzenöl erhitzen, Tofu gut anbraten und dann zusammen mit Zwiebeln und Karotten weiter anbruzzeln. 
Zucchini, Champignons und Käse dazugeben, mit Salz (ich hab Mediteranes Salz von Alnatura mit Blüten genommen), Pfeffer und Kräutern (z.B. Petersilie, Schnittlauch) 

Von den Paprika den Deckel, die Kerne und das "Innenleben" entfernen. 

In einem großen Topf die passierten Tomaten erhitzen, mit Brühe, Salz, Pfeffer und Kräutern zu einer lecker würzigen Soße abschmecken. Leicht köcheln lassen. Paprika mit der Gemüse-Tofu-Masse füllen und dann für ca. 25 - 30 Minuten in der Tomatensoße köcheln lassen. 


Lecker :-)

Montag, 6. August 2012

Cookies, Cookies, Cookies

23:23 Uhr und mir fällt nix sinnvolleres ein als Cookies backen...
Aber nach viel rumexperimentieren hatte ich mein Rezept perfektioniert und musste deshalb zwei Blech Schokocookies backen

Man nehme: 

125 gr. Alsan
125 gr. Zucker 
6 EL Amaretto
2 EL Sojamehl
1 Prise Salz
125 - 150 ml Soja-Schoko-Milch 
250 gr. Mehl
1 P. Backpulver
100 gr. Trinkschokoladenpulver (auf gut deutsch: Kabapulver)
125 gr. Schokoraspel/-drops
1 Prise Zimt

Alsan mit Zucker, Sojamehl, Amaretto und Soja-Schoko-Milch schaumig rühren. Salz, Mehl, Backpulver und Kabapulver langsam einrühren. Schokodrops und Zimt unterrühren und fertig ist der Teig. Mit einem Esslöffel auf zwei mit Backpapier ausgelegten Blechen kleine "Häufchen" geben (ich hatte 16 pro Blech) und bei 180° im vorgeheizten Backofen 20 - 25 Minuten backen. (Sie sind noch weich, wenn man sie aus dem Ofen holt, das ändert sich dann beim Abkühlen, also nicht irritieren lassen)



Sie sind fast etwas dunkel geworden - ein zwei Minuten früher und sie wären absolut perfekt gewesen... (aber so gibts einen Grund bald wieder zu backen)






Samstag, 4. August 2012

Palak Tofu, Pakora, Naan - ein indisch veganer Abend




Wir haben heute zusammen mit einem Freund schick indisch gekocht.
Es gab Palak Paneer äh Tofu, Gemüsepakora und dazu selbstgemachtes Naan-Brot.




 

Naan-Brot (6 Stück)


500 gr. Mehl
150 ml Sojamilch (Alpro Light) lauwarm
2 1/2 EL Zucker
1 P. Trockenhefe
1 P. Backpulver
2 EL neutrales Öl
150 ml Naturjoghurt (bei mir von Alpro) 


Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, gut 5 - 10 Min. kneten. Den Teig bedeckt ca. 1 Std. gehen lassen.
In 6 gleichgroße Kugeln formen. 
In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und aus der ersten Kugel einen Fladen drehen. In die Pfanne geben und von beiden Seite goldbraun backen. 
Im Ofen warmstellen oder direkt heiß genießen

 




Gemüse Pakora (6 Portionen als Vorspeise)

1/2 Blumenkohl
1/2 Brokkoli 
2 mittelgroße Karotten 
5 Kartoffeln (normalgroß oder eher klein) 


220 g Kichererbsenmehl (Gram Flour - gibts u.a. im Asialaden)
3/4 TL Kreuzkümmel gemahlen
1/4 TL Cayennepfeffer
1/2 TL Koriander gemahlen
1 TL Paprikapulver süß
1 TL Salz 
250 - 280 ml kaltes Wasser 

~ 1 Liter Öl zum frittieren

Gemüse in kleine / mundgerechte Stücke schneiden. 
Aus Kichererbsenmehl, Gewürzen  und Wasser mit dem Schneebesen einen eher zähflüssigen Teig herstellen.

Öl in eine hohen Topf geben und erhitzen (Test mit einem Holzlöffel - sobald beim Eintauchen Bläschen entstehen, ist das Öl heiß genug). Gemüse in den Kichererbsenteig geben und dann direkt ins heiße Öl. 7 - 10 Minuten im heißen Fett frittieren, bis sie eine goldgelbe Farbe annehmen. Sofort essen oder im Ofen warm halten. 

 
 
 



Palak Paneer äh Tofu (für 4 - 6 Personen) 

4 große Zwiebeln fein gewürfelt
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
4 große Tomaten in Würfel
1/2 TL Chilipulver
1 TL Kurkuma
2 TL Salz
1 kg Spinat (TK) fein gehackt
200 ml Sojasahne
1 TL Koriander
1/2 TL gemahlener Ingwer (oder geriebener, frischer Ingwer) 
1 - 2 TL Garam Masala (nach Geschmack) 
600 - 700 gr. Tofu (idealerweise ausm Asialaden) 

Zwiebeln zusammen mit dem Kreuzkümmel in Öl anschwitzen und die Tomaten dazugeben und einige Minuten köcheln lassen. Chili, Kurkuma, Salz, Spinat zugeben und ebenfalls etwas köcheln lassen. Sahne, Tofu, Koriander, Ingwer und Garam Masala zugeben und bei geringer Hitze etwa 20 - 25 Min köcheln lassen.



Wir haben mit dem Teig für's Naan begonnen, während der Gehzeit das Gemüse für die Pakora geschnippelt, dann das Palak Tofu gemacht. Pakora und Naan haben wir dann gleichzeitig ausgebacken und alles zusammen dann serviert und genossen. 
Ein rundrum gelungenes Abendessen :-) 


Und während die Jungs auf meiner Wii zocken werde ich wohl noch n Kuchen backen gehen. 

Donnerstag, 2. August 2012

Käse-Chili-Nudeln die Zweite





Eigentlich wollte ich ja Käsespätzle veganisieren ...
Leider hat sich meine Spätzleria von Tupperware versteckt und ich hab mir das alte Spätzlesieb von meiner Mama geschnappt - ich weiß warum ich mein Tupperding so liebe. Ende vom Lied: keine Spätzle sondern Teigpampe (gleiches Rezept wie immer)... 

Tja was dann... dann eben Käse-Chili-Nudeln

Für 2 Personen: 
300 gr. Spaghetti 

150 gr. Wilmersburger
100 gr. Vegourmet Montanero 
30 gr. No Muh Dezent 
250 ml Sojasahne
4 Chilischoten (oder mehr) 
3 - 4 Zehen Knoblauch
etwas Pflanzenöl
Salz, Pfeffer, etwas Gemüsebrühepulver, frische Petersilie

Wasser aufsetzen und Spaghetti nach Packungsanweisung al dente (nach Geschmack) kochen. 

Käsesorten reiben und mit der Sojasahne vermischen.
Öl in einer Pfanne oder Topf erhitzen, Knoblauch und Chili andünsten. Mit dem Käse-Sahne-Gemisch aufgießen und auf sehr kleiner Flamme erwärmen (aufpassen, dass die Mischung nicht am Topfboden anbrennt).
Mit Salz, Pfeffer, Brühe und ggf. Muskat nach Geschmack abschmecken. Petersilie hacken und dazugeben. Heiß servieren und genießen :-) 



Guten Appetit!
 










Ich esse vegan...

... und bin ein ganz normaler Mensch!

Ich finde es so wahnsinnig schade, dass man als Veganer(in) sofort als radikal, missionierend und selbstverliebt abgestempelt wird. Größtenteils liegt es wohl daran, dass der Großteil der Veganer tatsächlich so ist. 

In letzter Zeit war es auf meinem Blog etwas ruhiger, weil ich mich einerseits aus privaten Gründen etwas aus dem Internet zurückgezogen habe, andererseits auch weil mich die Einstellungen und Aussagen vieler Veganer ziemlich stören. 

- - > ich bin keine besserer Mensch als andere, nur weil ich vegan esse
- - > ich muss mir und auch sonst niemandem etwas "beweisen" und bin deshalb Veganer
- - > ich definiere mich nicht über das Vegan sein
- - > ich sehe nicht alles negativ, furchtbar und vermiese anderen Leuten die Laune
- - > ich erzähle niemanden, was er essen soll 
- - > ich zwinge niemandem meine Meinung / Einstellung auf 
- - > ich erteile keine ungefragten Ratschläge
- - > ich greife keine Vegetarier an, weil sie sich nicht vegan ernähren
- - > ich nehme nicht an dem Wettbewerb "ich bin ein besserer Veganer als du" teil 
- - > ich lasse mich nicht auf irrsinnige Diskussionen mit Fleischessern ein
- - > ich rechtfertige mich nicht, für meine Entscheidung vegan zu essen
- - > ich esse verdammt vielseitige und interessante Gerichte seit ich vegan bin
- - > ich habe wahnsinnig viele neue Lebensmittel probiert, die ich sonst niemals probiert hätte
- - > ich esse vegan um Tierleid zu vermeiden, versuche aber auch nach besten Möglichkeiten Leid bei Menschen zu vermeiden, z.B. Kinderarbeit oder Ausbeutung in Billiglohnländern 
- - > ich bin kein Menschenhasser

 Ich, ich, ich - ziemlich viel ich, aber ich musste mir das einfach mal von der Seele tippen. Vegan sein um "anders zu sein" oder um "etwas Besseres zu sein" ist ziemlich bescheuert und führt leider dazu, dass man als Veganer ziemlich schnell in eine Schublade gesteckt wird. 


 Ich kann euch leider nicht versprechen, dass ich ab sofort wieder regelmäßig blogge, mein Privatleben ist noch immer etwas schwierig. Wir haben gestern erfahren, dass meine Omi heute aus dem Krankenhaus entlassen wird, da man ihr nicht mehr helfen kann. Sie hatte die Wahl zwischen einem Hospiz und nach Hause zu gehen und sie hat sich für daheim entschieden. Die Ärzte gehen momentan eher von Tagen und Woche aus, als von Monaten. Deshalb kann es sein, dass - sollte es soweit sein - ich längere Zeit ohne Vorwarnung von der Bildfläche verschwinde - aber auf keinen Fall für immer oder zu lange. 
Aber Familie geht vor!